Damaszener Stahl (Damaststahl)

ist ein Schweissverbundstahl aus verschiedenen Stahl-Legierungen, welche in glühendem Zustand miteinander unter hohem Druck durch die Hammerschläge eines Schmieds verbunden werden. Durch Verwendung eines Maschinen-Hammers ist das Verschmieden einer hohen Anzahl von Stahllagen möglich. So entstand und entsteht noch heute der Damaszener-Stahl. In den durch die Hammerschläge geformten, sogenannten "wilden Damast" können noch diverse Muster eingeprägt werden. Dadurch entstehen, bedingt durch die Verschiebung der Lagen im Stahl, individuelle Muster. Diese werden aber erst nach dem Schleifen und Anfärben sichtbar.

Der von mir für Schmuck verwendete Damast hat meist um 300 Lagen und ist nicht rostfrei. Das von mir selbst getragene Streitaxt-Amulett hat aber auch nach Jahren keinen Rost angesetzt, obwohl es sich um einen 'rostenden' Damast handelt. Als Pflege reicht meistens ein gelegentlicher Tropfen Speise-Öl. Meiner Erfahrung nach, ist der Kontrast zwischen einem Nickelstahl (hell) und einem Manganstahl (dunkel) am Schönsten, daher verwende ich nur Damast aus bzw. mit den zuvorgenannten Stahlsorten.

Schon im Altertum wurde Damaszener-Stahl für Schwerter und vereinzelt auch für Schmuck verwendet.